Das Testtaschenbuch – und ein paar traurige Gedanken …

Hallo Welt!

Heute hat das gedruckte Probeexemplar meines Buches seinen Weg zu mir gefunden – und ich habe es durchgesehen und finde, das kann so bleiben. Ein Anlass zur Freude! Und eigentlich etwas, das ich gerne mit der Welt teilen möchte. Weil Freude teilen Spaß macht, und natürlich auch, weil ich hoffe, dass vielleicht der ein oder andere neugierig auf die Geschichte wird. Denn – Hand aufs Herz – ich wünsche mir Leser. So viele wie möglich. Aber schon den ganzen Tag ringe ich mit mir, ob ich jetzt etwas posten soll. Denn die Welt scheint aus den Fugen, so viele schreckliche Dinge sind passiert und passieren noch, und daneben ist mein Buch soooo klitzeklein. So unwichtig. Ich fühle mit, mit den Menschen, die in Paris oder in Beirut ihr Leben, ihre Lieben, oder ihre Gesundheit verloren haben. Ich fühle mit, mit den Menschen, die im Krieg ihre Heimat verloren haben und jetzt bei uns Schutz suchen. Ich möchte ihnen Respekt erweisen. Eine französische Flagge als Profilbild bei Facebook fand ich ein schönes Zeichen. Aber natürlich – warum für Frankreich und nicht für den Libanon? Also doch keine französische Flagge. Und jetzt stelle ich mir die Frage, wo ist die Grenze zwischen Mitgefühl für die Opfer, respektvoller Trauer, und sich von Terroristen ins Leben funken lassen? Was wird besser, wenn ich mein Buch einstauben lasse, wenn ich nicht mehr darüber spreche? Und ist es nicht gerade auch in schlechten Zeiten wichtig, dass Mut machende Geschichten ihren Weg finden? Dass sie dem einen oder anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder ein Schmunzeln entlocken?

Testtaschenbuch

Deshalb poste ich das jetzt. Und ich hoffe, dass niemand das als respektlos empfindet. Ich hoffe, dass wir eine gute Antwort auf den Terror finden, und ich hoffe vor allem, dass wir vor lauter Angst unsere Menschlichkeit nicht verlieren. Einander gegenüber und vor allem denen gegenüber, die Hilfe brauchen. Ein klein wenig hoffe ich auch, mit meinem Buch helfen zu können, denn die Einnahmen aus diesem Jahr werde ich an die Flüchtlingsorganisation „Aktion Deutschland Hilft“ spenden.

Das Taschenbuch wird übrigens noch ein klein wenig brauchen, das ebook gibt es in der Zwischenzeit schon …

 

 

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